Leistungen und Anwendungen

BETREUUNG NACH AMBULANTER GEBURT

 

Haben Sie sich für eine ambulante Geburt im Geburts- oder Krankenhaus entschieden, dürfen Sie bei unauffälligem Verlauf schon wenige Stunden nach der Geburt wieder nach Hause. Der erste Wochenbettbesuch der Hebamme findet in der Regel am Tag der Geburt statt, bei Bedarf kann auch ein weiterer Besuch am selben Tag erfolgen. Betreuung nach Adoption eines Babys Nach der Adoption eines Neugeborenen stehen Ihnen alle Betreuungsleistungen durch eine Hebamme in vollem Um- fang zu. Ich helfe Ihnen gerne bei allen Fragen, die sich in Ihrer neuen Lebenssituation mit Ihrem Baby stellen.

RÜCKBILDUNGSGYMNASTIK

 

Die Rückbildungsgymnastik nach der Geburt soll neben Übungen zur Körperwahrnehmung, zur Prophylaxe oder Therapie einer Beckenbodenschwäche auch Spaß an der Bewegung vermitteln. Durch die allgemeine Steigerung der körperlichen Leistungsfähigkeit soll der Kurs auch das Wohlbefinden und das Selbstbewusstsein der Mütter fördern. Auch der Kontakt zu anderen Frauen in einer ähnlichen Lebenssituation wird von den Kursteilnehmerinnen sehr geschätzt.

GEBURTSVORBEREITUNG

 

Um Sie auf die bevorstehende Geburt und das Leben mit dem Neugeborenen vorzubereiten, bieten Hebammen Geburtsvorbereitungskurse an. Hier erhalten Sie alle Informationen über den Geburtsablauf und die erste Zeit mit dem Neugeborenen. Zudem werden Entspannungs-, Wahrnehmungs- und Körperübungen angeboten sowie Positionen und Massagen ausprobiert, die Ihnen unter der Geburt gut tun. Ein Geburtsvorbereitungskurs soll ein gutes Körpergefühl vermitteln und das Selbstvertrauen stärken. Natürlich bietet der Kurs auch genügend Zeit für die Beantwortung aller Fragen zur Schwangerschaft und die Zeit nach der Geburt. Geburtsvorbereitungskurse können über einen längeren Zeitraum gemacht werden. Ab der 25. Schwangerschafts-Woche können Sie daran teilnehmen.

HILFE BEI SCHWANGERSCHAFTSBESCHWERDEN

 

Auch bei Beschwerden während der Schwangerschaft wie etwa Ödemen, Sodbrennen oder Krampfadern steht Ihnen Hebammenhilfe zu. Ihre Hebamme berät Sie telefonisch und leistet in der Hebammenpraxis oder zu Hause Hilfe. Viele Beschwerden lassen sich sehr gut mit naturheilkundlichen Mitteln, Homöopathie sowie durch Akupunktur behandeln oder lindern. Durch ihre fundierte Ausbildung weiß die Hebamme, in welchen Fällen ein Arzt hinzugezogen werden muss. Auch Sorgen oder Ängste bezüglich Schwangerschaft, Geburt oder dem Leben mit Ihrem Neugeborenen können Sie mit Ihrer Hebamme besprechen. Sie nimmt sich in der Regel mehr Zeit für ein Gespräch über Ihre neue Lebenssituation, als es dem Frauenarzt möglich ist.

WOCHENBETT & NACHSORGE

 

Ich beobachte den normalen Wochenbettverlauf, unterstütze Sie beim Stillen und gebe Hilfestellung in Problemsituationen wie etwa der verzögerten Rückbildung der Gebärmutter, bei Wundheilungsstörungen oder auch Stillschwierigkeiten. Beim Kind beobachte ich die gesamte Entwicklung, beispielsweise bezüglich seines Trinkverhaltens oder der Nabelabheilung sowie bei allen anderen Anpassungsvorgängen. Natürlich berate ich Sie außerdem zu allen Fragen der Säuglingspflege, des Stillens und allem, was für die „neugeborene Familie“ von Bedeutung ist. Die meisten kleineren Beschwerden im Wochenbett lassen sich mit naturheilkundlichen Mitteln oder auch Massagen und Homöopathie oft sehr gut beheben.

STILLBERATUNG

 

Stillen ist das Beste für Mutter und Kind. Daher ist die Begleitung der Stillbeziehung wesentlicher Bestandteil der Wochenbettbetreuung. Natürlich berate ich Sie auch gerne zu den Alternativen, wenn Sie sich gegen das Stillen Ihres Kindes entscheiden. Stillberatung kann bis zum Ende der Stillzeit in Anspruch genommen werden. Die Kassen über- nehmen danach bei stillenden Müttern zusätzlich bis zu zwei persönliche Konsultationen der Hebamme sowie zwei telefonische Beratungen.

HILFE BEI BECKENENDLAGE

 

Die meisten Kinder drehen sich um den Zeitraum der 33. Schwangerschaftswoche so herum, dass sie mit dem Kopf nach unten in der Gebärmutter liegen. Einige Kinder drehen sich erst später, andere auch gar nicht in diese für die Geburt günstigste Ausgangsposition. Sollte sich Ihr Kind in der Beckenendlage (Steißlage) befinden, kann Ihnen Ihre Hebamme Empfehlungen geben oder bestimmte Übungen zeigen, die das Kind dazu animieren sich zu drehen. Hierbei kann unterstützend die Moxibustionsbehandlung angewandt werden. Dabei wird einem bestimmten Akupunkturpunkt durch eine glühende Beifußzigarre Wärme zugeführt. Diese Behandlung wird zwischen der 33. bis 36. Schwangerschaftswoche in bis zu vier Behandlungssitzungen durchgeführt. Natürlich berät Sie Ihre Hebamme auch bezüglich der Geburt, wenn Ihr Kind weiter in der Beckenendlage bleibt.

BETREUUNG VERWAISTER ELTERN

 

Auch Eltern, deren Kind vor, während oder nach der Geburt verstorben ist, haben Anspruch auf Hebammenhilfe. Die Hebamme beobachtet die Rückbildungsvorgänge der Frau, ist Begleiterin im Trauerprozess und steht durch Beratung und eventuelle Vermittlung zu entsprechenden Initiativen und Beratungsstellen unterstützend zur Seite.